• Nadine

Ein Beitrag zur Umwelt mit Minimalismus

Aktualisiert: 18. Mai 2019

17.05.2019 Ich befasse mich ja bereits seit längerem mit dem Thema Minimalismus, konntet ihr ja bereits desöfteren lesen. Mittlerweile in aller Munde ist ja auch das Reduzieren von Plastik. Wo die Industrie immer mehr verrückte und total bescheuerte Ideen hat (zum Beispiel geschälte Mandarinen und Orangen in Plastik zu verpacken), sollten wir als Bürger doch etwas gegen das viele Plastik unternehmen. Vor kurzem habe ich in meinem Bad Plastik reduziert. Ich mache meine Zahnpasta und mein Deo zum Beispiel selbst, aufbewahrt wird es in kleinen Gläschen. Und es sind nur natürliche Zutaten enthalten und natürlich kein Mikroplastik *daumenhoch*. Rezepte findet man zu genüge im Internet. In einem meiner vorherigen Berichte habe ich geschrieben, dass ich nur noch Seife benutze. Auch hier spart man die Plastikflasche. Es gibt Haarseife, Rasierseife, Hautseife, für jeden ist etwas dabei. Was man damit eine Menge Plastik sparen könnte, wenn nur noch Seife benutzt würde. Stellt euch das einmal vor. Und was mir daran auch sehr gut gefällt: Man hat nicht so die Qual der Wahl. Was das mit Minimalismus zu tun hat? Ganz einfach. Man hat bei Produkten ohne Plastik immer nur eine begrenzte Auswahl. Denn wo man hinschaut ist Plastik dabei. Dadurch fallen Entscheidungen leichter und der Besitz wird auf ein geringeres Einkaufsangebot eingeschränkt. Mein nächstes Projekt soll die Küche werden. Ich möchte meine Küche mit möglichst wenig Plastik ausgestattet haben. Dabei werde ich versuchen möglichst alle Plastikdosen und Plastikschüsseln zu verkaufen oder zu verschenken und wenn ich dann noch etwas brauche durch Glas, Edelstahl oder Steingut zu ersetzen. Ebenfalls die vielen kleinen Küchenhelferlein haben für meine Küche keine Berechtigung mehr, wenn sie einen Plastikanteil haben. Warum brauche ich einen Schneebesen aus Plastik? Ja ok für die teflonbeschichteten Töpfe und Pfannen vielleicht, übrigens auch so ein Thema. Lieber Edelstahl oder Keramik. Brotdosen will ich durch Edelstahldosen ersetzen. Manche von euch können sich vielleicht noch erinnern, wie der Vater oder der Großvater früher von der Arbeit nach Hause kam und erst mal seine Brotbüchse ausgepackt hat. Damals waren sie häufig aus Aluminium (soll ja auch nicht gesund sein), aber nichts desto trotz, es gab nur diese eine Brotdose, oder noch eine als Ersatz und das reichte!!! Sie wurde gereinigt und am nächsten Tag wieder verwendet. Kein Warten bis die ganzen Plastikbrotbüchsen wieder aus der Spülmaschine kamen. Reinhard Mey besingt schon in seinem Lied "Das Butterbrot" das Szenario, wie sein Vater mit der Brotbüchse nach Hause kam. Wunderschönes Lied übrigens. Passt sehr zu diesem Thema, das Einfache wieder mehr schätzen zu lernen. Tüten möchte ich möglichst wenig verwenden und zum Abdecken und Frischhalten von Lebensmitteln gibt es diese Wachstücher. Obst und Gemüse versuche ich möglichst in meinem Baumwollnetz zu kaufen und so weiter. Und somit gerät man automatisch ein Stück weit in den Minimalismus, weil man sich nicht so sehr mit Produkten die Schränke zustopft wenn es nur eine begrenzte Auswahl gibt, zumal Edelstahl, Glas etc. nicht so billig wie Plastik sind. Da macht es dann eben auch der Preis. Wenn ihr auch Lust darauf habt, dann schreibt mir was ihr tun wollt. Schreibt ins Forum oder hier in die Kommentare was ihr schon unternommen habt oder eure Erfahrungen. Ich freue mich auf jeden einzelnen Beitrag. Auf eine gesündere und enspanntere, plastikreduzierte Zeit.

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