• Nadine

Das Was-wäre-wenn-Spiel

25.01.2019 Kürzlich rief mich jemand an und sagte zu mir: "Komm, wir spielen mal das Was-wäre-wenn-Spiel, was würdest du machen, wenn für drei Tage der Strom ausfallen würde?". Interessante Vorstellung, wobei die Vorstellung für mich nicht ganz neu ist. Darüber habe ich schon öfters mal nachgedacht. Stell dir vor du bist eingeschneit, nichts geht mehr. Der Strom ist ebenfalls ausgefallen. Was würdest du tun? Wie würdest du deinen Kaffee kochen oder dein Essen zubereiten? Du hättest keine Möglichkeit mehr irgendetwas zu besorgen und müsstest mit dem auskommen was da ist. Plötzlich musst du so leben, wie es die Menschen seit Jahrhunderten getan haben. Man würde sich gegenseitig unterstützen, sich helfen und Ideen finden, wie man Dinge tun könnte oder angenehmer gestaltet. Vielleicht hilft man sich mit den Nachbarn gegenseitig mit Lebensmitteln aus oder mit Kerzen. Wie viel Zeit hätte man plötzlich, sich um die wirklich wichtigen Dinge zu kümmern. Wie viel neues würde man erleben und kennenlernen. Habt ihr euch abends gegenseitig schon einmal etwas aus einem Buch vorgelesen? Das ist wunderschön. Eine kleine Idee zum Ausprobieren: Stelle für einen Tag den Strom in den Räumen ab in denen du drauf verzichten kannst (in der Küche natürlich nicht, sonst taut ja der Gefrierschrank auf). In der Küche müsste mal also so tun als ob. Schalte das Telefon und die Türklingel aus. Und dann versuche genauso alles zu tun wie sonst auch, zum Beispiel Kaffee kochen, da musst du dir wohl so manches einfallen lassen, es wäre sicher spannend und aufregend und im Ernstfall müsstest du nicht mehr überlegen. Abends bleibt dann eben auch der Fernseher aus. Erzählt euch Geschichten, lest euch was schönes vor oder spielt etwas. Außerdem wird man bei Kerzenschein schneller müde und kann anschließend auch besser schlafen, denn das bläuliche Licht des Fernsehers regt unser Gehirn an und hemmt den guten Schlaf. Willst du es versuchen?

54 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Erwartungen